Informationen Notausgang: Google Liste von ExpertInnen zum Thema Gewalt im Namen der Ehre Vernetzung: interner Bereich für Mitglieder Beratungsstellen zum Thema Gewalt im Namen der Ehre in Deutschland
Jetzt spenden für TERRE DES FEMMES  
Aktuelles
Publikationen - Deutschsprachig Drucken

Informationsbroschüre "Gewalt im Namen der Ehre". Leitfaden zum Schutz junger Menschen, die von so genannten Ehrverbrechen betroffen sind
Netzwerk gegen Gewalt, Wiesbaden 2009
Die Broschüre liefert Handlungsempfehlungen zum Umgang mit potentiellen Opfern und empfiehlt sich somit vor allem Menschen, die jungen Betroffenen innerhalb und außerhalb ihres Arbeitsbereichs beistehen möchten. Ein sehr wichtiger Teil der Broschüre ist eine Übersicht der vorhandenen themenbezogenen Anlauf- und Beratungsstellen in Hessen.
Kostenlose Bestellung per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. oder als PDF-Download

Zwangsverheiratung bekämpfen - Betroffene wirksam schützen. Eine Handreichung für die Kinder- und Jugendhilfe
Herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, Dezember 2008
Die Handreichung richtet sich vor allem an die Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, kann aber auch für andere mit der Thematik befassten Fachkräfte und Institutionen von Interesse sein. Sie wurde von einer Gruppe von VertreterInnen staatlicher und nicht-staatlicher Organisationen erarbeitet, die sich im Rahmen der Arbeiten zum Nationalen Integrationsplan gebildet hat.PDF-Download - Bitte hier klicken

Aktiv gegen Zwangsheirat. Empfehlungen
Herausgegeben von  der  Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz der Freien Hansestadt Hamburg im Rahmen des Daphne-Programms der Europäischen Kommission, in deutscher und englischer Ausgabe, Hamburg, April 2009
Ein europäischer Handlungsleitfaden mit 29 Empfehlungen zur Prävention und Hilfe bei Zwangsheirat. Das Ergebnis eines zweijährigen EU-Projektes, in dem Hamburg gemeinsam mit europäischen Partnern Strategien und Maßnahmen zur Bekämpfung von Zwangsheiraten entwickelt hat, richtet sich vor allem an Entscheidungstragende aus Politik und Verwaltung.PDF-Download - Bitte hier klicken

Ayse Önal: Warum tötet ihr? Wenn Männer für die Ehre morden
Droemer Verlag, 2008, 330 Seiten, 18,95 €
Die türkische Journalistin Ayse Önall, ausgezeichnet mit dem "Courage Journalism"-Award, widmet sich in ihrem Buch nicht nur den Opfern von Ehrverbrechen, sondern spricht auch mit den Tätern, die sie im Gefängnis besucht. In einzelnen Kapiteln lässt sie die Lesenden die Einzelschicksale der Mörder und deren Opfer nachvollziehen und deckt aber auch ein grausames System auf, das im Namen der Ehre seine Töchter und Söhne opfert.

 
Publikationen - Englischsprachig Drucken

Multi-agency practice guidelines: Handling cases of Forced Marriage.
Herausgegeben vom HM Government, Foreign and Commonwealth Office, Forced Marriage Unit, London, Juni 2009
Download unter: www.fco.gov.uk/forcedmarriage

 
Veranstaltungen: Mädchenhaus Bielefeld bietet kostenlose Schulveranstaltungen zum Thema Zwangsheirat - Selbstbestimmung bei der Partnerwahl und Lebensplanung an Drucken

Die "Online-Beratung zum Schutz vor Zwangsheirat" bietet eintägige Schulveranstaltungen für Mädchen an. Diese werden von zwei Pädagoginnen als interkulturelles Team durchgeführt und richten sich an die Mädchen der Klassen 8-10. Ziel dieser Veranstaltungen ist es Mädchen zu stärken und sie über ihre Rechte und (Gleich)-Wertigkeit aufzuklären.

Weiterlesen...
 
Meldungen aus Politik und Recht: Deutscher Bundesrat: Zwangsheirat künftig strafbar Drucken
Berlin, 12.02.2010. Der Bundesrat hat beschlossen, den Entwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Zwangsheirat und zum besseren Opferschutz erneut und unverändert in den Bundestag einzubringen. Dies geschah auf Antrag der Länder Baden-Württemberg und Hessen.  Der Entwurf sieht unter anderem vor, einen neuen Tatbestand der Zwangsheirat in das Strafgesetzbuch einzuführen. Danach macht sich strafbar, wer eine andere Person mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zur Eingehung der Ehe nötigt oder diese Person durch Ausnutzung einer Zwangslage oder ihrer Hilflosigkeit zur Eingehung der Ehe bringt.
Den Tätern droht eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Für minderschwere Fälle sind drei Monate bis zu fünf Jahre vorgesehen.
Zur Verbesserung des Opferschutzes sind mehrere Änderungen im Zivilrecht vorgesehen. So wird die Antragsfrist für die Aufhebung einer durch widerrechtliche Drohung geschlossene Ehe von einem auf drei Jahre verlängert werden. Auch sind Änderungen im Unterhaltsanspruch und im Ehegattenerbrecht geplant.
Der Gesetzesentwurf wird der Bundesregierung zugeleitet, die ihn innerhalb von sechs Wochen - mit ihrer Einschätzung - wiederum an den Bundestag weiterleiten muss.
Pressemitteilung des Bundesrates vom 12.02.210 und strafrecht-online
Auch: www.frauenrechte.de
 
Meldungen aus Politik und Recht: Jordanische Rechtsexperten gegen rechtliche Sonderstellung von Ehrverbrechen Drucken
Jordanien
10.07.2009
Amman. Das jordanische Recht ermöglichte es bisher, Verbrechen, die begangen wurden, um die "Familienehre" wiederherzustellen mit geringen Strafen zwischen drei Monaten und zwei Jahren zu ahnden.
Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 8 von 10
Nach oben  Zurück